Willkommen zum siebten Teil des Kurses ‘Design-Bohrfelder mit Zuversicht’.
Zusammenfassung von Teil 6
Im letzten Teil des Kurses haben wir uns von den herkömmlichen, glatten Erdwärmesonden entfernt und uns einige innovative Lösungen sowie die Vorteile angesehen, die diese für die Planung mit sich bringen.
In Abschnitt 6.1 wurde der TurboCollector von MuoviTech vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine herkömmliche kreisförmige Sonde mit innenliegenden Rippen, die die Turbulenz verstärken. Aufgrund dieser Rippen erfolgt der Übergang von laminarer zu turbulenter Strömung nun bei Re = 1700 statt bei etwa Re = 2300.
In Abschnitt 6.2 wurde der MuoviELLIPSE, der jüngere „Cousin“ des TurboCollectors, behandelt. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei nicht mehr um eine kreisförmige Sonde, sondern um eine elliptische Sonde mit denselben inneren Rippen zur Verstärkung der Turbulenz. Aufgrund ihrer elliptischen Bauweise kann die MuoviELLIPSE in Bohrlöchern mit kleinerem Durchmesser eingesetzt werden.
In Abschnitt 6.3 wurden die GEROtherm VARIO- und FLUX-Fühler von HakaGerodur behandelt. Dabei handelt es sich um ringförmige Fühler mit variierender Wandstärke, um Druckverluste zu minimieren und gleichzeitig die gleiche Druckfestigkeit wie bei einem herkömmlichen Fühler zu gewährleisten.
Inhalt von Teil 7
Bislang war der Kurs eher allgemein gehalten und behandelte thermische und hydraulische Modelle sowie Sensitivitäten bei der Auslegung. In diesem Teil liegt der Schwerpunkt auf der konkreten Auslegung von Projekten zur oberflächennahen Geothermie mithilfe der Methoden, die Ihnen in GHEtool Cloud vermittelt wurden.
Im ersten Kapitel werden wir uns noch einmal mit den Temperaturprofilen befassen und dabei auf den Unterschied zwischen Einlass-, Auslass- und durchschnittliche Medientemperaturen bei der Auslegung des Bohrfeldes. Das Verständnis dieses Unterschieds ist entscheidend, wenn es um die erforderliche Größe des Bohrfeldes geht.
Im zweiten Kapitel werden die verschiedenen Methoden zur die erforderliche Bohrlochtiefe berechnen wird erörtert, zusammen mit einer Erläuterung des sehr häufig auftretenden Gradientenfehlers.
In Kapitel 3 wird die Methodik zur sowohl die erforderliche Tiefe als auch die optimale Bohrfeldkonfiguration berechnen wird erörtert, ebenso wie die Bedeutung des Einsatzes eines künstlichen neuronalen Netzes.
Im letzten Kapitel dieses Teils wird die Bedeutung von Tests zur thermischen Reaktion werden behandelt, ebenso wie die Frage, wie Sie diese in GHEtool analysieren können. Auch wenn sich dieses Thema etwas von den anderen Themen in diesem Kapitel unterscheidet, ist die Kenntnis der Bodeneigenschaften für die Bestimmung der tatsächlich erforderlichen Bohrfeldgröße von großer Bedeutung.